Die schwarzen Brüder

 

schwarzen_brueder_plakat_mittelFR, 25. 04. Beginn: 18.00 Uhr

SA, 26. 04. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 27. 04. Beginn: 18.00 Uhr

CH/D 2013, Xavier Koller, 95 Min. Mit Moritz Bleibtreu, Leonardo Nigro, Ricky Müller, Ruby O. Fee, Fynn Henkel, Oloiver Ewy u.a.

 

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts verkauften arme Tessiner Bergbauern ihre Kinder als Kaminfeger nach Mailand. So geht es auch dem kleinen Giorgio. Er muss durch finstere Kamine klettern, mit den nackten Händen den Ruß herabwerfen. Aber er gibt nicht auf: Mit seinen Leidensgenossen gründet er den Bund der „Schwarzen Brüder“. Sie halten zusammen, wehren sich gegen ihr Elend und verstrickten sich in Kämpfe mit den Mailänder Straßenjungen. Der Film erzählt die packenden Abenteuer der Kaminfegerjungen und ihre spektakuläre Flucht zurück in die Heimat.

Vielen Dank für Nichts

 

vielen_dank_plakat1FR, 25. 04. Beginn: 20.30 Uhr

SA, 26. 04. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 27. 04. Beginn: 20.30 Uhr

CH/D 2014. Stefan Hillebrand, Oliver Paulus, 95 Min. Mit Bastian Wurbs, Joel Basman, Nikki Rappl, Anna Unterberger u.a.

 

Valentin ist ganz schön angepisst – nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt, zwingt ihn seine Mutter zur Teilnahme an einem Theaterprojekt für Behinderte. Das machen die Windeln und der anfangs arrogante Mitbewohner in seinem Zimmer auch nicht gerade besser. Das einzig Schöne am Heimleben ist die Pflegerin Mira, die aber leider mit dem Schleimbeutel Marc liiert ist. Valentin entscheidet sich, den Kampf mit dem gesunden und erfolgreichen Nebenbuhler aufzunehmen und geht noch einen Schritt weiter: Die Tankstelle, an der Marc arbeitet, muss dringend überfallen werden! Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus als Komplizen an, und Valentin entdeckt, dass seine Mitstreiter zwar behindert, aber keineswegs bescheuert sind…

Rio 2 – Dschungelfieber (3D)

 

rio_plakatDO, 01. 05. Beginn: 18.00 Uhr

SA, 03. 05. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 04. 05. Beginn: 18.00 Uhr

USA 2014, Carlos Saldanha, 102 Min. Mit Anne Hathaway, Jesse Eisenberg, Jemaine Clement u.a.

 

Blu und Jewel verlassen gemeinsam mit ihren drei Kindern das sichere Zuhause in der Großstadt Rio, weil Jewel der Meinung ist, dass die lieben Kleinen lernen sollten, wie richtige Vögel im Amazonas-Regenwald zu leben. So landet die Papageien-Familie nach tausenden Flugkilometern in der Wildnis, wo sich der unter Menschen aufgewachsene Blu äußerst unwohl und fremd fühlt. Dass Jewels Vater Eduardo seinen Schwiegersohn für einen verweichlichten Städter hält, macht die Lage für den armen Blu nicht einfacher. Alles wird noch schlimmer, als sich der blaue Ara bei dem Versuch, ein Frühstück für Jewel zu beschaffen, verfliegt und ausgerechnet im Bereich des Waldes, der den roten Artgenossen vorbehalten ist, eine der seltenen Paranüsse vom Baum pflückt. Dieser Verstoß soll bestraft werden, aber das sind längst nicht alle Probleme für den Pechvogel. Während Blu von dem rachsüchtigen Kakadu Nigel verfolgt wird, rollen rücksichtslose Holzfäller in ihren Baggern auf den Wald zu und drohen den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Papageien zu zerstören…

Yves Saint Laurent

ysl_plakatFR, 02. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SA, 03. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 04. 05. Beginn: 20.30 Uhr

F 2014, Jalil Lespert, 106 Min. Mit Pierre Niney, Guillaume Gallienne, Charlotte Le Bon, Patrice Thibaud u.a.

 

Paris, 1957. Im Alter von gerade einmal 21 Jahren wird der hochtalentierte Designer Yves Saint Laurent rechte Hand des Modezaren Christian Dior. Nach dessen plötzlichem Tod übernimmt Yves bei Dior den Posten des künstlerischen Leiters. Seine erste Kollektion, die von der Modewelt mit enormer Skepsis erwartet wurde, entpuppt sich als grandioser Erfolg und macht Yves zum neuen Shootingstar der Haute Couture. Auch sein Privatleben wird auf den Kopf gestellt, als er den umtriebigen Künstler-Agenten Pierre Bergé kennenlernt. Die beiden verlieben sich ineinander. Als Yves wenig später in eine schwere psychische Krise gerät und von Dior entlassen wird, hält Pierre zu ihm. Schließlich werden die beiden Lebens- auch zu Geschäftspartnern und gründen ihr eigenes Modelabel mit dem schlichten Namen „Yves Saint Laurent“.

Modern Times

 modern_times_plakatMO, 05. 05. Beginn: 20.00 Uhr

 Stummfilm KLASSIKER mit livemusik

USA 1936, Charles Chaplin, 83 Min. Mit Charles Chaplin, Paulette Goddard, Chester Conklin u.a. Livemusik von Helga Plankensteiner (Saxofon, Klarinette), Michael Lösch (Klavier), Enrico Tommasini (Schlagzeug).

 

Tramp Charlie sammelt schlechte Erfahrung in der modernen Arbeitswelt, als ihm die Kontrolle am Fließband entgleitet und eine Maschine, deren Reparatur ihm übertragen wurde, ihn zu verschlingen droht. Für Abwechslung sorgt eine Anstellung als Speisetester, deren Auswirkungen ihn geradewegs in die Psychiatrie katapultieren. Wieder auf der Straße und frisch verliebt, avanciert er im Handumdrehen zum Staatsfeind und Sträfling, bloß weil er eine rote Fahne dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben will.

 

Knapp sieben Jahre nach der Entwicklung des Tonfilms nahm Filmkünstler Charles Chaplin in seinem letzten Stummfilm die Errungenschaften der Industrialisierung aufs satirische Korn und schuf eine heitere Kapitalismuskritik von zeitloser Treffsicherheit. Modern Times ist an und für sich kein Stummfilm, arbeitet aber mit Ausdrucksweise des Stummfilms, die Chaplin bis zur Perfektion beherrscht hat.

 

Der Film wird musikalisch untermalt durch das Trio: Helga Plankensteiner (Saxofon, Klarinette), Michael Lösch (Klavier), Enrico Tommasini (Schlagzeug). Die Eigenkompositionen von Michael Lösch und z.T. improvisierten Passagen lassen Film und Musik so zum „Gesamtkunstwerk“ eigener Art werden.

 

 

In Grazia di Dio

 

ingraziadidio_plakatGIO, 08 – 05 Inizio: ore 20.30

I 2013, Edoardo Winspeare, 127 min. Con Celeste Casciaro, Laura Licchetta, Anna Boccadamo, Barbara De Matteis, Gustavo Caputon u.a.. In italiano

 

Quattro donne di una stessa famiglia sbarcano il lunario in un piccolo paese del basso Salento ai nostri tempi di epocale crisi economica. Il fallimento dell’impresa familiare e il pignoramento della casa sembra distruggere tutto, anche i legami di affetto. L’unico modo per uscirne è trasferirsi in campagna, lavorare la terra e vivere con il baratto dei loro prodotti. Sarà proprio questa scelta obbligata l’inizio di una catarsi che porterà le protagoniste a riconsiderare il loro stile di vita e soprattutto le loro relazioni affettive.

Die Bücherdiebin

buecherdiebin_plakatFR, 09. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SA, 10. 05. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 11. 05. Beginn: 20.30 Uhr

USA 2014, Brian Percival, 131 Min. Mit Geoffrey Rush, Emily Watson, Sophie Nélisse u.a.

 

Noch vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird die Familie Meminger in den Wirren der Nazi-Zeit auseinandergerissen. Die neunjährige Tochter Liesel kommt nach München und wird dort von den Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufgenommen – die außerdem den jungen Juden Max bei sich versteckt halten. Max bringt Liesel das Lesen bei und begeistert sie für die Magie der Literatur. Als der Krieg um sie herum immer schlimmere Ausmaße annimmt, beginnt Liesel sich in die Geschichten ihrer Bücher zu flüchten, um die Bombardierungen und die Deportationen der Juden zu verdrängen. Da ihr alsbald der Nachschub ausgeht, fängt sie an, Bücher zu stehlen und bei Bücherverbrennungen heimlich dem Feuer zu entreißen. So bewahrt sie Kulturgüter vor der Vernichtung – und sichert sich neuen Lesestoff, mit dessen Hilfe sie im Keller in Fantasiewelten eintaucht…

Noah (3D)

noah_plakatSA, 10. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 11. 05. Beginn: 18.00 Uhr

USA 2014, Darren Aronofsky, 138 Min. Mit Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson, Logan Lerman u.a.

 

Gott ist zornig und kündigt an, mit einer gigantischen Sintflut das Leben auf der Erde auszulöschen. Zugleich beauftragt er Noah eine Arche zu bauen. Auf ihr soll er das Überleben von Menschheit und Tierwelt sichern, indem er von jeder Spezies jeweils ein Männchen und ein Weibchen an Bord bringt. Während Noah mit seiner Frau Naameh, seinen Söhnen Ham, Shem und Japheth sowie der adoptierten Ila an die Arbeit geht, droht Gefahr durch andere Menschen, die sich ihren eigenen Platz auf dem rettenden Schiff sichern wollen. Die Angreifer werden von Tubal Cain angeführt – und der ist bereit, für sein Ziel zu töten. Unter wachsendem Druck setzen Noah und die Seinen alles daran, den göttlichen Auftrag zu Ende zu bringen.

Spuren

spuren_plakatFR, 16. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SA, 17. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 18. 05. Beginn: 18.00 Uhr

AUS 2014, John Curran, 112 Min. Mit Adam Driver, Mia Wasikowska, Emma Booth u.a.

 

Die 24-jährige Robyn Davidson zieht 1975 von der Großstadt Brisbane in den kleinen Ort Alice Springs mitten in der Wüste. Sie will gegen alle Widerstände von Freunden und Familienmitgliedern von dort bis an die Westküste wandern. Zunächst fehlt ihr das nötige Geld für Ausrüstung und Verpflegung, aber nach zwei Jahren hat sie alles Nötige zusammen und begibt sich nur von einem Hund und vier Kamelen begleitet auf einen 2700 Kilometer langen Selbstfindungstrip. Auf der Reise durch eine ebenso majestätische wie feindliche Natur trotzt sie wilden Tieren und Wassermangel, während der “National Geographic”-Fotograf Rick Smolan den Robyn kurz vor ihrer Abreise kennengelernt hat, sporadisch dazu stößt: Er hat die Aufgabe, ihre Erlebnisse für die Ewigkeit festzuhalten.

Das finstere Tal

finstere_tal_plakatSA, 17. 05. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 18. 05. Beginn: 20.30 Uhr

A/D 2014, Andreas Prochaska, 115 Min. Mit Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti u.a.

 

Ende des 19. Jahrhunderts kommt ein Fremder namens Greider auf einem Pferd und mit einem Maultier in ein verschlafenes und abgelegenes Alpen-Hochtal. Der Pfad dorthin ist wenig mehr als ein halb verwitterter Fußsteig zwischen Felsen. Um dem kalten Winter zu entfliehen, bittet Greider die verschworene Dorfgemeinschaft um eine Übernachtungsmöglichkeit. Da er ihnen als Gegenleistung ein paar Goldmünzen anbieten kann, bringen sie ihn bei der Witwe Gader und ihrer Tochter Luzi unter, die kurz davor ist, zu heiraten. Nachdem das Dorf über Nacht eingeschneit wird, stirbt einer der Söhne des Dorfpatriarchen bei einem Unfall. Als danach der Patriarchensohn auf unerklärliche Weise das Leben verliert, kommen Zweifel auf, ob es sich um Unfälle handelt. Sofort wird Greider verdächtigt etwas mit den Unfällen zu tun zu haben. Außerdem machen sich Vermutungen breit, dass ein altes, dunkles Geheimnis der Bewohner etwas damit zu tun haben könnte…

Irre sind männlich

Irre sind männlich_plakatFR, 23. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SA, 24. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 25. 05. beginn: 18.00 Uhr

D 2014, Anno Saul, 93 Min. Mit Fahri Yardim, Milan Peschel, Marie Bäumer, Herbert Knaup u.a.

 

Neu-Single Daniel lässt sich von seinem Kumpel Thomas dazu überreden, sich neuen Eroberungen zuzuwenden. Dafür denken sich die beiden Männer eine ganz eigene Masche aus, um Frauen zu verführen: Sie schleichen sich immer wieder in Therapiegruppen ein und präsentieren dort erfundene Probleme und Psychosen, um die Damen herumzukriegen. Zunächst sind sie damit erfolgreicher, als sie erwartet haben. Aber bald werden aus den Pseudo-Problemen richtige: Sylvie die Daniel und Thomas auf einem Wochenend-Workshop bei Schorsch Trautmann kennenlernen, durchschaut den Schwindel. Sie spielt ihr Wissen als Trumpfkarte aus und droht den Therapie-Crashern damit, sie auffliegen zu lassen. Doch das würde auch deren Chancen bei der hübschen Bernadette zunichte machen – und das wollen Daniel und Thomas nicht zulassen…

A Long Way Down

ALWD PLAKATSA, 24. 05. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 25. 05. Beginn: 20.30 Uhr

GB/D 2014. Pascal Chaumeil, 96 Min. Mit Pierce Brosnan, Toni Collette, Aaron Paul, Imogen Poots u.a.

 

Der Moderator Martin, der Pizzafahrer J.J., die Alleinerziehende Maureen und das Politiker-Kind Jess treffen sich zufällig an einem Silvesterabend auf dem Dach des Londoner Topper‘s Towers. Alle vier haben das gleiche Vorhaben: Sie wollen sich in die Tiefe stürzen und umbringen. Doch das Aufeinandertreffen führt dazu, dass keiner seinen Plan in die Wirklichkeit umsetzt. Stattdessen verbringen alle vier die Nacht gemeinsam auf dem Dach und erzählen sich ihre Lebensgeschichten. Bei Sonnenaufgang schließen sie einen Pakt, der ihr Überleben sichern soll – zumindest vorerst. Das Quartett gewährt sich eine Bewährungsfrist bis zum Valentinstag, um zu sehen, ob das Leben nicht vielleicht doch lebenswert ist. Bis dahin wollen Martin, J.J., Maureen und Jess gegenseitig aufeinander aufpassen und dafür sorgen, dass jeder die kommenden sechs Wochen überlebt.

Die Schöne und das Biest

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SA, 31. 05. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 01. 06. Beginn: 18.00 Uhr

F/D 2014, Christophe Gans, 112 Min. Mit Vincent Cassel, Léa Seydoux, André Dussollier u.a.

 

1810: Ein Händler steht nach dem Untergang seiner Schiffe vor dem finanziellen Ruin, weswegen er sich mit seinen sechs Kindern aufs Land zurückzieht. Bei einer Handelsreise gerät er in die Nähe eines gefährlichen Ungeheuers – und wird von dem Biest für den Diebstahl einer Rose zum Tode verurteilt. Eine der Töchter des Händlers, die anmutige und lebensfrohe Belle, fühlt sich für das Schicksal ihrer Familie verantwortlich und bietet an, die Strafe anstelle ihres Vaters anzutreten. Auf dem Schloss des Biestes erwartet sie jedoch etwas ganz anderes als vermutet – nicht der Tod, sondern ein Ort voll Magie, Freude und Melancholie. Belle und das Biest kommen sich mit der Zeit näher, wobei auch die Vergangenheit des Monsters kein Geheimnis bleibt. Die wilde und einsame Gestalt war einst ein schöner Prinz…

Der letzte Mentsch

der_letzte_mentsch_plakatSA, 31. 05. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 01. 06. Beginn: 20.30 Uhr

F/CH/D 2014. Pierre-Henry Salfati, 93 Min. Mit Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner u.a.

 

Marcus ist KZ-Überlebender, der einzige seiner Familie. Nach der Befreiung kehrte er jedoch nicht in sein altes Leben zurück, sondern nahm einen anderen Namen an, um mit seiner jüdischen Abstammung auch die Erinnerung an die Schrecken der Konzentrationslager zu löschen. Als alter Mann jedoch endet Marcus’ Identitätsflucht. Beim Besuch eines jüdischen Friedhofs keimt der Wunsch ihn ihm auf, genau so eine letzte Ruhestätte zu bekommen. Doch dafür muss er Jude sein – und Marco, der mit jüdischem Namen Mena’hem Teitelbaum heißt, hat alle Beweise seiner Herkunft vernichtet. Die einzige Chance besteht darin, in seine ungarische Heimatstadt zu fahren und nach Beweisen für seine jüdische Existenz zu suchen. Die junge Deutschtürkin Gül ist berührt von Marcus Geschichte; spontan und etwas unüberlegt bietet sie ihm an, mit nach Ungarn zu fahren. Während der langen Autoreise lernen Gül und Marcus viel voneinander – und erleben die Grenzpolitik und Bürokratie Europas.