Die Karte meiner Träume (3D)

karte_meiner_traeume_plakatFR, 29. 08. Beginn: 20.30 Uhr

SA, 30. 08. Beginn: 20.30 Uhr

SO, 31. 08. Beginn: 18.00 Uhr

F/CAN 2014, Jean-Pierre Jeunet, 105 Min. Mit Kyle Catlett, Helena Bonham Carter, Robert Maillet u.a.

Der zehnjährige T.S. Spivet ist hochbegabt, wissenschaftlich extrem interessiert, erfinderisch und ein erstklassiger Zeichner (vor allem von Karten). Er lebt mit seiner Familie auf einer Farm in den Bergen Montanas. Seine Mutter – eine Biologin und Insektenforscherin – teilt die Interessen des Sohnes und fördert dessen Begabung. Der Vater hingegen, ein klassischer Rancher, kann mit seinem Sprössling nicht viel anfangen. Plötzlich gewinnt T.S. den renommierten Baird Award des berühmten Smithsonian Instituts – dort weiß niemand, wie alt der Preisträger ist. Also begibt er sich heimlich und alleine auf den Weg nach Washington D.C., um seine Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Als blinder Passagier geht er an Bord eines Güterzuges, macht es sich im transportierten Campingbus gemütlich und fährt Richtung Hauptstadt…

Der letzte Mentsch

der_letzte_mentsch_plakatSA, 30. 08. Beginn: 18.00 Uhr

SO, 31. 08. Beginn: 20.30 Uhr

F/CH/D 2014. Pierre-Henry Salfati, 93 Min. Mit Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner u.a.

 

Marcus ist KZ-Überlebender, der einzige seiner Familie. Nach der Befreiung kehrte er jedoch nicht in sein altes Leben zurück, sondern nahm einen anderen Namen an, um mit seiner jüdischen Abstammung auch die Erinnerung an die Schrecken der Konzentrationslager zu löschen. Als alter Mann jedoch endet Marcus’ Identitätsflucht. Beim Besuch eines jüdischen Friedhofs keimt der Wunsch ihn ihm auf, genau so eine letzte Ruhestätte zu bekommen. Doch dafür muss er Jude sein – und Marco, der mit jüdischem Namen Mena’hem Teitelbaum heißt, hat alle Beweise seiner Herkunft vernichtet. Die einzige Chance besteht darin, in seine ungarische Heimatstadt zu fahren und nach Beweisen für seine jüdische Existenz zu suchen. Die junge Deutschtürkin Gül ist berührt von Marcus Geschichte; spontan und etwas unüberlegt bietet sie ihm an, mit nach Ungarn zu fahren. Während der langen Autoreise lernen Gül und Marcus viel voneinander – und erleben die Grenzpolitik und Bürokratie Europas.